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Audiotour# 0 - Besuch des Palazzo Orsini

Das Bistum von Pitigliano-Sovana-Orbetello freut sich auf Ihren Besuch und wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine angenheme Besichtigung an diesem wichtigen historischen Ort, einem Palast, der das Leben der Grundherren von Pitigliano im 15. und 16. Jahrhundert erzählt, und der wertvollen Kunstwerken des Diözesanmuseums enthält.

12. Jahrhundert – Die Grafen Aldobrandeschi von Sovana errichten den ersten Kern des gegenwärtigen Festungspalastes.

1313 – Anastasia, die Tochter und Erbin von Margherita Aldobrandeschi, heiratet Romano Orsini und lässt sich in Pitigliano nieder. Danach baut man eine Burg mit drei Rundtürmen. Diese werden mit Mauern miteinander verbunden, die breite Höfe und Wohnräume  begrenzen.

1465 – Nach der Hochzeit von Niccolò III Orsini und Elena, den Grafen von Montelanico angehörend, wird die Burg aus dem 14. Jahrhundert niedergerissen und man errichtet  einen  großartigen Grafenpalast.

1520 – Gianfrancesco Orsini befiehlt Antonio dem Jüngeren aus Sangallo, die Anpassung des Festungspalastes an die neuen Feuerwaffen vorzunehmen. Dem Plane Sangallos folgend, erbauen Gianfrancesco und sein Sohn Niccolò IV  zwischen 1543 und 1545 einige Bastionen in Pentagon-Form im nordöstlichen Gebiet der Gesamtheit, welches die am wenigsten geschützte Stelle ist. Dieses Unternehmen wurde auf den Wappen der Adelsfamilie dargestellt, die an denselben  Bastionen hängen.

1604 – Giovanni Antonio Orsini überlässt die Grafschaft von Pitigliano, einschließlich des Palastes, dem Großherzog der Toskana; 1737 geht der Palast von den Medici in die Hände der Familie Lorena über. Unter der Herrschaft der neuen Großherzöge trennt man die Säle im Obergeschoss mit Zwischenwänden und baut Dachgeschosse ein; die Fassade erhält neue Fenster und man errichtet eine mit rechteckigen Zinnen gekrönte Mauer.

1777 – Leopoldo I. von Lorena überlässt dem Bischof von Sovana einen Teil des Palastes als Wohnsitz. Im 1793 wird der gesamte Palast in einen Bischofswohnsitz umgewandelt.

1861-1865 – Die Zugbrücke, die die Festung mit den Bastionen verband, wird abgerissen und ihr Sockel abgetragen, um den Dorfzugang zu erweitern. Es wird auch eine große Wohngemeinschaft hinter dem “cassero” errichtet.

1980 – Dank der Finanzierung des Ministeriums für Kulturgüter und der Oberaufsichtskommission der Öffentlicher Bauten beginnt man, die gesamte Anlage zu restaurieren. Das Diözesanmuseum wird in den Zimmern, die auf den Hauptplatz von Pitigliano blicken, untergebracht und sie enthalten die Kunstwerke, die man aus Sicherheitsgründe nicht mehr in den Kirchen des Bistums aufbewahren konnte. 1998 erhält das Museum seine gegenwärtige Gestalt.

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