Museo Futurism Caorle
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Información del museo
Acerca del museo
Bevor man die Ausstellungsräume betritt
„Futurism: Prophecy and Revolution“ möchte den Besuchern einen möglichst umfassenden Überblick über die futuristische Bewegung bieten und diese nicht nur unter dem Aspekt der ästhetischen Erneuerung beleuchten, sondern als die wahre „Revolution der Absichten“ in ästhetischer und formaler Hinsicht, die sie war und die seit dem Manifest von Filippo Tommaso Marinetti aus dem Jahr 1909 bis in die Gegenwart reicht und die bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und in gewisser Weise das Leben selbst beeinflusst hat. Eine Avantgarde, die sich als Erfahrung aktiver Teilhabe durch die Vision einer Bewegung verstand, die die Art und Weise, wie Kunst und Moderne begriffen werden, für immer verändert hat.
Wie Marinetti schrieb: Wir behaupten, dass die Pracht der Welt um eine neue Schönheit bereichert worden ist: die Schönheit der Geschwindigkeit.“
Die Verherrlichung der Dynamik und dieses unaufhaltsamen Strebens nach dem Neuen stehen im Mittelpunkt dieses Ausstellungsparcours, der durch eine Erzählung vermittelt wird, die sich über einen Zeitraum von 1901 bis 1943–1944 erstreckt.
Dazwischen befinden sich ikonische, bisher unveröffentlichte und wiederentdeckte Werke wie „La Battaglia di Sassabaneh“ von Italo Fasolo (Fasullo), das 1938 auf der Biennale ausgestellt wurde, sowie, unter den Texten, die Erstausgabe von „Mafarka il Futurista“ aus dem Jahr 1910 und von „Zang Tumb Tumb“ aus dem Jahr 1914, beide von Marinetti verfasst und von ihm Enrica Piubellini, einer futuristischen Dichterin, gewidmet, sowie „Guerra Pittura“ von Carlo Carrà und „Anti Biennale“ von Fortunato Depero. Dazu kommen die Experimente von Cesare Andreoni, Giacomo Balla, Anselmo Bucci, Orazio Toschi, Bot, Tullio Crali, Giulio D’Anna, Fortunato Depero, Michele Falanga, Osvaldo Peruzzi, Marisa Mori, Uberto Bonetti, Tato und vielen anderen. Marinetti sprach als Erster von einer Kunst „für alle“ mit dem „Willen zu denken, zu schaffen, zu wecken, zu erneuern“ und nahm damit die Forschungen von Andy Warhol, John Cage und der internationalen Pop Art vorweg. In dieser ersten historischen Avantgarde findet sich die Vorwegnahme all dessen, was wir heute erleben, vom Laptop bis zur elektronischen Musik, von der Mode bis zum Verlagslayout bis hin zu Mode und Happenings. Diese Ausstellung versteht sich daher als Einblick in eine Bewegung, die in ihrer Gesamtheit betrachtet nicht nur als ästhetische und stilistische Erneuerung erscheint, sondern in jeder Hinsicht als ein geschlossenes und einheitliches „Credo“ im Dialog mit einem Zeitgeist, der die Spiritualität aller Künstler, die sich den Idealen Marinettis verschrieben hatten, erheblich beeinflusste.
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